Kaká hat auch einen Kurzen …

China must go on. Deshalb versuche ich mich zumindest ein Stückchen anzupassen und vom sOjashake zum sOjahund zurückzukehren. Ist ja hier alles ein bisschen schneller und wenn man nicht aufpasst, läuft man hinterher.

Wie ich in diesem Fall. Am Sonntag hatte ich den “Golden Throat”-Spot um Ronaldo gepostet, schon bin ich durch Zufall nach weiterer Recherche auf folgendes gestossen: Ronaldo ist schon Anfang letzten Jahres gegen die Nutzung seiner Bilder vorgegangen. Aber Golden Throat hat Ende letzten Jahres reagiert.

In einem taktisch geschickt eingefädeltem Schachzug wurden alle Motive mit Ronaldo …
Ronaldo schwört auf Golden Throat. Ehrlich!

… mit Bildern von Kaká überklebt.

Auch Kaka schwört jetzt auf Golden Throat

Und der tolle Spot mit Ronaldo wurde ebenfalls durch einen genauso tollen und kurzen Spot mit Kaká ersetzt.

Bin gespannt, ob auch Kaká dagegen vorgeht. Aber selbst wenn… China ist schnell und die Brasilianer haben Gott sein Dank auch noch viel mehr Fußball-Stars.

China must go on!

Es ist schon komisch. Die Ausmaße des Erdbebens vor nicht einmal 48 Stunden scheinen immer verhehrender zu sein. Auf Spiegel und Co ist das die erste oder zweite Schlagzeile und ich nehme an auch die deutschen Nachrichtensendungen zeigen rund um die Uhr Bilder vom Unglück.

Und wir? Wir sind mittendrin und haben doch das Gefühl ganz weit weg zu sein. Wie auch Himbeertoni schreibt, scheint aber kaum jemand ein Wort darüber zu verlieren. Ein Gespräch zu dem Thema kommt eigentlich nur zustande, wenn man die Initiative ergreift.

Warum das so ist weiss ich nicht wirklich. Vielleicht ist es weil man hier nicht wirklich schlechte Nachrichten China betreffend hören mag. Man ist es hier ja auch nicht wirklich gewohnt.

Vielleicht ist es auch das Timing. Die 8 ist im chinesischen die Glückszahl. Und ganz China hatte sich darauf gefreut das Jahr ‘08 als große Coming-Out-Party zu feiern. Als Höhepunkt die Olympischen Spiele beginnend am 08.08.08. Aber das Jahr began mit einer Schneekatastrophe, dann schimpfte die ganze Welt wegen Tibet und dann 88 Tage vor den Spielen ein Erdbeben? (Übrigens bin ich der festen Meinung, das Erdbeben hatte die Stärke 8.0, aber keiner in China traut sich das auszusprechen!) Die 8 ist doch eine Glückszahl!

Aber vielleicht liegt das einfach an dem unglaublich hohen Tempo hier. Es geht immer weiter, weiter. Kurz nach dem Erdbeben standen wir alle geschockt auf der Straße und rauchten Kette. Ein Straßenfeger bahnte sich seinen Weg zwischen uns und fegte die Kippen weg. Seit dem Beben waren keine 30 Minuten vergangen.

Für den Rikshafahrer gehts auch nur nach vorn!

Von Erdbeben, Tieren und Gezwitscher

Man sagt ja, dass Tiere so Naturkatastrophen vorher schon “kommen” sehen. Das einzige, was ich mit eigenen Augen gesehen habe, waren sonderbare Fische. Nach dem starken Erdbeben haben wir uns aus Angst vor Nachbeben in ein Park begeben. Wir saßen im geliebten “Stoneboat”, als jembemerkte dass die Fische sich alle in einem Risenknubel zusammengetan hatten. Und uns unsere Angst nehmen wollten, indem sie … warteten.

Fische warten auf ein Nachbeben. Wir auch.

Da ist es passend, dass das virtuelle Gezwitscher eine zentrale Rolle bei der Berichterstattung vom Erdbeben eingenommen hat. Die ersten Nachrichten vom Erdbeben kamen nicht bei CNN und ntv sondern von Twitter-accounts. Interessanterweise fangen die klassischen, tradierten Medien diese Quelle zu nutzen anstatt mit ihr zu konkurrieren. (Über Twitternutzung währrend des Erdbebens berichten zum Beispiel digitalwatch.ogilvy.com.cn, China Journal, BBC-Blog, Telegraph und der FTD-China-Blog.)

Lu Hai Rui vom Chinablog fragt sich, ob das eine medientechnische Revolution einleitet. Zu recht wie ich finde. Denn die Geschwindigkeit und Einfachheit von Twitter ist unmöglich zu schlagen. Jeder mit einem Account wird zu einem Reporter, mit jeder mit Account hat die Möglichkeit diese News weiter zu streuen.

Diese Twitter-nutzer berichten gerade regelmäßig zum Erdbeben:
Direkt vor Ort in Chengdu ist ein Holländer mit dem Twitternamen casperodj. Aus Peking berichten kaiserkuo und ChinaRed. Fall Ihr noch andere gute Twitterquellen habt, bitte einfach ins Kommentarfeld posten.

noch 88 Tage und Peking bebt schon.

Meeting im 26sten Stock. Mitten im Gespräch sagt meine Kollegin, dass Ihr gerade schwindelig wird. Mir auch. Der erste Gedanke: Vielleicht kommt ja gerade Gas in unser Zimmer. Auf zum Fenster frische Luft reinlassen. Wackeln wir schon oder sind das die Wolkenkratzer? Geschrei ist zu höen. EARTHQUAKE!

Die ersten stürmen zum Fahrstuhl, bis andere ihnen sagen, dass sie jetzt besser die Treppen runterlaufen sollten. Andere stürmen zum Twitter um die Welt zu benachrichtigen.

Nachdem die meisten runter sind, auf zum Treppenhaus, und geschätzte 888 Treppen runterlaufen, um von panische Menschenmassen auf den Straßen empfangen zu werden.

Am 08.08.08 fangen die olympischen Spiele an. Es sind noch 88 Tage. Das wird ja noch spannend.

Ronaldo hat den kürzesten … Spot

Momentan hat der ehemals beste Fußballspieler der Welt ja einige Probleme Nach einem Transvestitenskandal droht er einen Teil seiner Werbeverträge zu verlieren. Der “Werbevertrag” mit der chinesischen Golden Throat Company wird aber wohl nicht gefährdet sein. Wenn es denn überhaupt einen geben sollte.

Eine Kampagne bestehend aus einem 3-sekündigen TV-Spot und einem Printmotiv werbt mit der Zahnlücke dem Lächeln vom Brasilianer. Der Spot sieht tatsächlich eher so aus, als hätte er (wenn überhaupt) für ein Foto posiert, währrend eine Videokamera das ganze Spektakel (heimlich?) mitgefilmt hat. Angeblich ist das ganze bei einem Galadinner vor ein paar Jahren entstanden. Unklar ist ob Ronaldo im Suff aus Naivität mit einem Päckchen Golden Throat Model gestanden hat oder tatsächlich eine 6-stellige Summe dafür erhalten hat.

Wie dem auch sei der Spot ist hohe Werbekunst und verdeutlicht, was für tolle Stories man in nur 3 Sekunden erzählen kann.

from footballtv.5d6d.com

P.S.:
Wenn Ihr auf kurze Werbespots steht, dann bitte unbedingt diesen Spot aus England für Vodafon angucken.

die glücklichsten Toillettenbenutzer der Welt

Nach einem Artikel über Zwei-Sterne-Klos und einem weiteren über virtuelle Klowände, kommt endlich der langersehnte dritte Teil der Klo-Trilogie.

Vielleicht liegt das an meiner Schreibblockade Schaffensphase, dass dieser Artikel eher Wortkarg ausfällt, aber dafür mit Bildern, die für sich sprechen.

Bilder aus dem größten Toillettenpark der Welt im chinesischen Chongqing:
Toiletland

Indoor
Indoor

Outdoor

ein königliches Ambiente
golden moments

Ähnlichkeiten mit “westlichen Figuren” sind nur zufällig
Ähnlichkeiten sind nur zufällig

Wirklich.
Pissoir

Nervenkitzel beim Pipi machen?
Nervenkitzel

Päuschen gefällig?
Wenn mal eine Pause braucht

Männer werden sich hier mal ausnahmsweise die Hände waschen.
Händewaschen wird defintiv nicht vergessen.

auch die kleinen Männer
wahres Glück

Wem neugierig geworden ist und diesen Freizeitpark besuchen möchte, kann sich auch noch hier weiter informieren: xinhua, oddculture, rosettarants, utubelaughter, spluch (part 2), independentsources.

Und keine Angst… vielleicht wird das ganze ja doch noch zu einer Trilogie in 4 oder 5 Teilen. Douglas Adams hat es ja vorgemacht…

Hunde, die zwitschern …

Als “Werberguru” Jean-Remy von Matt Blogs als Klowände des Internets bezeichnet hat, kannte er wohl gabs wohl noch kein Twitter. Denn während ein Blogeintrag viel Zeit und Gedanken kostet und eine Platform zum Meinungsaustausch ist, schickt man beim Twittern Momentaufnahmen in die virtuelle Welt: Man hat dafür maximal 140 Zeichen Platz, kann allerdings auch Bilder hochladen.

Warum sollte man das denn machen? … Weil es einfach einfach einfach ist. Kurze Registrierung und schon kann man los-twittern (=zwitschern). Vielleicht ist es wieder nur ein Hype des Internets, aber vielleicht setzt sich das genauso durch wie seinerseits die SMS, zu denen es ja viele Parallelen gibt.

sOjahund am Twittern

Auf http://twitter.com/sojahund gibts jetzt auch mein Gezwitscher. Was es da so gibt? Belanglose Dinge und Momentaufnahmen (im wahrsten Sinne der Wortes: Es gibt immer wieder Fotos zu sehen). Eben das was ich auf den Klowänden Chinas hinterlasse…

Wollt Ihr den totalen Boykott? (Leben 2.3)

Es wird mal wieder Zeit für ein Update: Heute mit Fokus auf Olympia 2008.

  • Doch bevor es zum allgegenwärtigen Thema Olympia und China geht, gehts um was essenzielleres: Essen. Bei Spiegel-online gab es letzten Monat einen interessanten Artikel über eine amerikanische Fastfoodkette, die in China chinesisches Essen anbietet.
  • Tom Doctoroff - seit Ewigkeiten Werber in China - bloggt seine Sicht über einen Boykott der Olympiade.
  • Vielleicht kann man ja mit Kunst eine Message senden: Streetart meets CCTV. (Leider handelt es sich hierbei nicht um den chinesischen Sender)
  • Dem Thema Beijing Olympics wird bei osocio gleich eine eigene Kategorie zum Teil. (via Blindtextblog)
  • Auch bei Werbeblogger scheint China immer mehr im Kurs zu sein. Ein Link zu einem Artikel über eine deutsche Umfrage, an der hunderttausende Chinesen teilgenommen haben und zu diesem Cartoon aus JSOnline:

Boycott?

(hier gehts zu Leben 2.0, Leben 2.1 und zu Leben 2.2)

Marketing in 3 Minuten - am Beispiel einer chinesischen Toilette

Jetzt wo der Frühling ausgebrochen ist, verbringen wir gerne unsere Mittagspausen im Ritan-Park unweit von der Agentur. (Ein Park mitten in Beijing klingt vielleicht komisch, ist aber so!) In diesem gibt es auch ein wirklich schönes Restaurant namens “Stone Boat“, das allerdings keine eigenen Örtlichkeiten hat. Dafür gibt es aber eine öffentliche Toilette, die wie es der aufmerksame Leser vielleicht schon erraten hat, ein gutes Beispiel für ein Marketinglehrbuch abgeben würde.

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Werbung:
Leichtverständlich sollte sie sein und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen. Das Ganze bitte dann hochwertig und edel.

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Verpackung:
Jetzt bloss keinen Fehler machen. die Verpackung am “Point of Decision” muss die durch die Werbung gesteckten Erwartungen erfüllen.

Edel von Außen

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Gütesiegel:
Das Urteil von unparteiischen Autoritäten schafft Kredibilität, die dabei hilft das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen.
Die zwei-Sterne-Örtlichkeiten

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Produkt:
Zwar ist zu diesem Zeitpunkt die Entscheidung gefallen, aber erst jetzt entscheidet sich, ob die Zielgruppe auch wirklich zufrieden ist. Merke: Zufriedene Kunden sind loyal und daher oft die beste Werbung.

X

An dieser Stelle verzichte ich auf eine original-getreue Darstellung.

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Wer trotzdem noch Bilder möchte: ein anderes Beispiel für Produkte, die nicht halten, was Werbung und Verpackung versprechen. (via Madvertising)

China geht aufs Ganze

Ja Chinesen können manchmal ganz schön deutlich sein mit Ihrer Wortwahl. Das beschränkt sich dabei nicht nur auf Bars und Kneipen, sondern auch auf Medizin und Krankenhäuser.

Sign from Chinese Hospital

(nein, ich bin nicht krank. Bild gefunden bei Frostfirezoo)

Der chinesische Roobin Hood

Die Geschichte von Robin Hood lehrt: Manchmal ist Diebstahl okay…

Aber erst mal zwei Hintergrundinformationen vorab:

  • Wie ich bereits erwähnt habe, haben viele Chinesen einen ausländischen Namen. Das Spiel funktioniert aber auch andersrum. Als Lao Wai kriegt man einen chinesischen Namen, beziehungsweise lässt sich einen verpassen. Irgendwie ist dieses Spiel allerdings an mir vorbeigegangen, beziehungsweise die bisherigen Versuche sind gescheitert. Zumindest bis gestern abend …
  • Die meisten Lao Wai’s benutzen skype um nach Hause zu telefonieren. Wenn man dabei in seinem Profil China als Standort eingibt, passiert das mit ziemlicher Regelmäßigkeit, dass man von Fremden angeschrieben wird. Die suchen dann einfach jemanden zum Quatschen, einen Freund, einen Geschäftspartner oder auch einen eventuellen Ehepartner.

Gestern abend kam wieder mal eine Kontaktanfrage per skype. Zwar ist daraus keine Freundschaft geworden, aber ich wurde sehr inspiriert.

Gestatten, mein neuer Name ist

罗宾
(Luo Bin)

Wie Du mir, so ich Dir!

Contact Request

Beijing 2008: von Moscow nach Mexico

Ich habe mich ja schon in meinem letzten Beitrag dazu geäußert, warum ich gegen einen Olympia-Boykott bin. Bei I am Seb woweewow bin ich auf eine interessante Perspektive zum Thema Beijing 2008 gestossen.

Wer erinnert sich denn an politisch bedeutsame Bilder von den olympischen Spielen von Moscow, beziehungsweise von Los Angeles?

Das folgende Bild wird jedoch (zumindest bei einigen) Erinnerungen wachrufen, wie man die die Olympia-Platform auf friedlich Art und Weise politisch nutzen kann:

Statue of Tommie Smith and John Carlos.

Anstatt fern zu bleiben (hat schon 1980 und 1984 nichts gebracht), kann man ja hin fahren und die Kraft der weltweitübertragenen Bilder nutzen, um ein Zeichen zu setzen.

Die Rattenfänger von China

Zum Thema China und Tibet hab ich mich hier bislang nicht geäußert und viel möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben.

Im Pekinger Alltag kriegt man von dem Thema wenig mit. Auf der Welt ist das Thema die Titelseite wert, hier landet ein Artikel über China und die Terroristen auf Seite 10 neben dem Horoskop. Die Informationen muss man sich auf westlichen Seiten holen, meist über Umwege. Aber wie mein Himbeertoni schon bemerkt hat (der Chinablog auch), fällt schon auf dass die westliche Berichterstattung auch sehr einseitig ist. Artikel, die beide Seiten durchleuchten findet man eher auf Blogs. (hier ein großartikel Artikel aus dem Jahr 99).

Eins möchte ich noch betonen. Ich bin entschieden gegen einen Boykott der Olympischen Spiele. Moscow und L.A. haben bewiesen, dass das zwar die Spiele entwertet, aber politisch nichts bringt. Und ein Boykott auf Seiten der Sponsoren schadet nicht nur der chinesischen Werbeindustrie (und somit mir), sondern spielt den chinesischen Marken gerade zu in die Hände, für die ja ein Werbeboykott wie Landesverrat wäre. Sie könnten dann ohne schlechtes Gewissen die Werbetrommel rausholen und Hameln 2008 veranstalten . . .

Weiter möchte ich mich jetzt nicht mehr zum Thema äußern. Politik möchte ich gerne soweit es geht vom sOjahund fernhalten.

Imitation or Inspiration

In China essen sie … ???!?

Nicht nur für Vegetarier gibt es kulinarische Herausforderungen in China.

(Via Frostfirezoo)

Score like Beckham

Promis werden in der Werbung oft und gerne verwendet. Man sollte jedoch bei der Wahl des Promis drauf achten, dass es zwischen Promi und der Marke / dem Produkt eine nachvollziehbare Verbindung gibt.

Ein Kondomhersteller hat diese Hausaufgaben gemacht. Ganz im Sinne von “Fick Kick it like Beckham” wurde Becks Konterfei auf Kondomen benutzt.* Den Käufern wird versprochen bei den Ladies so zu punkten, wie Becks auf dem Fußballfeld.

Ob man damit Erfolg hat? Diese Kondommarke ist Marktführer in China.

*Allerdings hat er den Rest seiner Hausaufgaben vergessen:
Beckham wurde nicht nach einer Genehmigung gefragt!!!


(Via Chinese Culture & News.com.au)

Ärsche und Riesenärsche

Vor etwas über drei Monaten gab es hier einen Artikel über eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne für den Umweltschutz.

Ich habe mich daran gewöhnt, dass dieser Artikel zu den meistgelesenen auf dem Sojahund gehört. Heute morgen war ich dann aber trotzdem etwas geschockt.

Suche Arsch

Dadurch inspiriert gibt es jetzt eine neue Rubrik “Wie findet Ihr…“,
wo ab heute einige der Such-Highlights aufgelistet werden.

Eile mit Weile

Eine Sache, die mich immer wieder beeindruckt, ist die Umsetzungsgeschwindigkeit in China, wenn man vom Serviceschalters in der Bank absieht. Timings, die man in Deutschland für unmöglich halten würde, werden hier möglich gemacht. Das trifft beim Häuser- und Straßenbau zu, aber auch im “Werbebusiness”.

Die Schattenseite: Die jenigen, die dafür sorgen, dass diese Timings eingehalten werden, müssen allerdings oft einen Großteil ihrer Freizeit einbüssen. Weil ja alles so schnell wie möglich passieren muss.

Gott sei Dank hat man als Werber die Chance, andere daran zu erinnern, dass man nicht immer Full-Speed fahren muss.

Full speed?

In China tätowieren sie Schweine

Beim der Überschrift mag man denken: Die spinnen die Chinesen!

Die können dieses Mal aber auch nicht wirklich was für. Verantwortlich ist Wim Delvoye, ein Belgier, der eine Farm in China eröffnet hat. Dort tätowiert er Schweine, die dann später für sehr viel Geld bei Christie’s versteigert werden. Kunst!

Weitere Bilder findet Ihr in KatysKleineWelt.

Wie Smog. Nur ganz anders.

Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen hat meine Stimmung schlagartig verschlechtert. Wieder einmal Smog schlechte Sicht.

Im Büro angekommen, gab allerdings Entwarnung für die Lunge:
Es ist “nur” ein Sandsturm. (Bei der Beijingente gibt es ein Foto)

UPDATE: Hier ein Foto vom Beijinger

Olympia kann kommen…

Frei nach Joseph Jaffe (via Flußaufwärts)

Data doesn’t lie – unless the Olympics are coming.

Zahlen

(Zahlen einer Studie der Renmin Universität)

China bald die Nummer 1 (Leben 2.2)

Mittlerweile sind fast 2 Monate seit der letzten Linkliste vergangen.
Es wird Zeit für ein Update:

Böser Bono

(hier gehts zu Leben 2.0 und zu Leben 2.1)

Chinese Charles Barkley

Die letzten Wochen hatte ich auch beruflich viel mit Basketball zu tun. (wenn es gut läuft, wird das die nächsten Monate auch so bleiben)

Dabei ist uns immer wieder aufgefallen, dass die Einstellung doch eine andere ist als in Europa oder in den USA. Währrend sich die Westler liebend gerne “batteln”, egal ob als Fan oder als Spieler, möchte man hier gerne die “Balance halten”. Also kein Trash Talk und nicht den Gegner (die gegnerischen Fans) blamieren. Selbst für die erfolgreichsten chinesischen Spieler wie Yao Ming oder dem 23 20 Jahre jungen Yi Jianlian scheint das wahr zu sein. An deren Talent kann man nicht zweifeln, aber sie gehören nicht gerade zu den toughsten Spielern der NBA.

Aber auch in China geht es anders.

(via Dimemag and better than Lebron)

Wie man sich als fremder Freund verhalten sollte.

Dass es in China im Verkehr nicht immer einfach ist, hatte ich ja schonmal erwähnt. Doch scheinen die Ausländer in diesem Land größeren Gefahren ausgesetzt zu sein als die Einheimischen. Anders kann ich mir diesen Brief der Polizei nicht erklären.

Letter to foreign friends

Gefunden mit HimbeerReis. Meiner nicht fremden Freundin, die China durch eine rosarote Brille aus Ihrer Sicht beschreibt.