Vor meinem Abschied hab ich ein recht praktisches Buch geschenkt gekriegt: Gebrauchsanweisung für China. Und auch wenn ich noch nicht lange hier bin, ist es oft ganz ‘hilfreich’, weil man doc vieles dann mit einem gewissen Schmunzeln sehen kann.
Ein Kapitel dieses Buches ist den Namen gewidmet. Wie die zusammen gesetzt werden. Wo bestimmte Namen ihren Ursprung finden. Wie häufig bestimmte Namen vorkommen. (105 Millionen Menschen heissen Li. Die 100 häufigsten Namen machen 1.1 Milliarde Chinesen aus.)
Unter anderem steht in diesem Buch auch, dass es im ‘neuen China’ üblich geworden ist, beim Antritt in einem ausländischen Unternehmen, sich zusätzlich einen ausländischen Namen zu geben. So haben die meisten Chinesen bei uns auch noch einen ausländischen (meist englischen) Namen.
Vor einigen Tagen kam es in unserer Agentur zu folgendem Gespräch:
‘Wer kümmert sich um diesen Job?’
‘Brian.’
‘Wer ist denn Brian?’
‘Der da.’
‘Aber das ist doch Bob!’
‘Das war Bob. Seit dieser Woche heisst er Brian.’
2 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI
Einen Kommentar schreiben

Hez Roobin!
Danke fuer das Lob zu meinem Blog! Deiner ist auch nicht schlecht… hab mal ein bisschen ueberflogen und bin schon mal gespannt auf China – hoert sich ja interessant an!
Ich komme in etwa einer Woche ueber die Grenze Vietnams hoch und dann Richtung Peking … wenn Du dann noch da bist bist du auf n Bier eingeladen!
Gruss
Scholti
[...] ich bereits erwähnt habe, haben viele Chinesen einen ausländischen Namen. Das Spiel funktioniert aber auch andersrum. [...]