The Unbreakable

Ich bin nicht besonders oft bei Starbucks. Das war ich weder in Deutschland, noch hier. Mich als großen Starbucks-Fan zu bezeichnen, wäre demnach wohl übertrieben.

Als Planner wiederum habe ich nichts als Bewunderung übrig für das Geschäftsmodell. Und deshalb darf das Beispiel immer wieder her halten, wenn es darum geht, wie man eine (scheinbar) langweilige Kategorie zum Lifestyle-Statement verwandeln kann.

Sie gelten als zu teuer und nicht immer als politisch korrekt, trotzdem sind sie in der Lage ihr Erfolgsmodell weltweit zu exportieren, so auch nach China:

Obwohl ein Latte hier fast genauso viel kostet wie in Deutschland (knapp € 3), während man anderorts für das gleiche Geld eine Suppe, einen Salat und ein Bier bekommt.

Obwohl die Kaffee-kultur hier nicht besonders ausgeprägt ist (Ich arbeite zum ersten Mal in einer Werbeagentur, die KEINE Kaffeemaschine hat!!!)

Obwohl Starbucks sich gleich einen groben Schnitzer geleistet hat und gleich im Jahre 2000 eine Filiale mitten in der verbotenen Stadt aufgemacht hat. Massivste Proteste konnten diese Filiale letzlich aus der verbotenen Stadt treiben.

Ja, die Starbucks-Filialen hier sind voll, und das obwohl man den Markt, die kulturellen Bedingungen und der Rechtschreibung nicht immer größte Aufmerksamkeit schenkt.

Starbucks

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